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Was nützt ein Atomausstieg, wenn ein paar Nachbarländer eh noch Atomkraftwerke betreiben werden?

Frage von : Was nützt ein Atomausstieg, wenn ein paar Nachbarländer eh noch Atomkraftwerke betreiben werden?
Wenn ein Akw in einem Nachbarland in die Luft geht, sind wir ja sowieso auch in Gefahr!
Und dazu soll der Strom noch teurer werden und man soll sparsamer umgehen!

Beste Antwort:

Answer by cCc
Tja das Leben ist hart

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11 Responses to Was nützt ein Atomausstieg, wenn ein paar Nachbarländer eh noch Atomkraftwerke betreiben werden?
  1. blauclever
    April 11, 2012 | 07:53

    Die Radioaktivität dauert länger, bis sie bei uns eintrifft.

  2. peter x
    April 11, 2012 | 08:09

    Aber dafuer stirbt man mit einem reinen Gewissen

  3. Wilken
    April 11, 2012 | 08:48

    Das frage ich mich auch. Wenn das französische AKW im Elsass hochgeht, kriegen wir eh alles ab.

  4. Slovak08
    April 11, 2012 | 09:34

    In Tschechien laufen Temelin / Südböhmen und Dukovany / Südmähren und in der Slowakei Bohunice / Westslowakei (ca. 100km nordöstl. Wien) und Polen plant ein AKW. Sollte hier ein Atomunfall stattfinden, reicht es für Österreich und Deutschland aus, das sollte klar sein.
    Daher bewerte ich den Atomausstieg Deutschlands als eine nicht durchdachte, halbherzige und übereilte politische Aktion aufgrund des schweren Atomunfalls in Japan. Kein Land in Europa wird sich von den Deutschen in ihre Energiepolitik hineinreden lassen.
    Einzig und alleine eine gesamteuropäische Haltung zur Atomenergie würde die Gefahr für Europa mindern, doch dazu sind auch heute die Nationalstaaten nicht in der Lage.

  5. MD_Tiger
    April 11, 2012 | 09:59

    Irgendwer muss anfangen. Schon der Ausstieg der (wirtschaftlich) unbedeutenden Schweden wurde international beachtet.

    Die Gefahren gehen auch nicht von einer einzelnen Katastrophe aus, sondern durch die schleichende Verstrahlung im regulären Betrieb. Weiter muss das Kraftwerk mit Brennstäben aus Uran bestückt werden, wobei die Lagerstätten weltweit zu Neige gehen. Wie viel noch zu holen ist, hängt davon ab, wie umweltschädlich angebaut wird. Das wichtigste ist jedoch die ungeklärte Endlagerung, nirgendwo weiß man wohin mit dem Zeug.

    Der Strom wird durch Spekulation teurer, insgesamt wird zu viel produziert. An Tagen mit kräftigem Wind gibt es schon heute Negative Einspeisepreise. Solar und Wind werden weiter ausgebaut, wie die Wasserkraft wird sich die Biomasse etablieren. Ganz fehlen tun in den meisten Berechnungen Mini-Blockheizkraftwerke. Die 1kW-Klasse kommt ab diesem Jahr. Im Rahmen regulärer Erneuerung werden vorhandene Gebläsebrenner durch Gasmotore ersetzt werden, zwei Drittel Wärmeleistung, ein Drittel Elektrische Leistung.

  6. lowtec
    April 11, 2012 | 10:12

    Hat was mit Leitkultur zu tun. Da können die Anderen mal sehen dass es auch ohne geht.

  7. Bugie
    April 11, 2012 | 11:11

    Die freuen sich weil sie ihren Atomstrom an uns verkaufen können, sonst gar nichts…

  8. Jürgen
    April 11, 2012 | 11:32

    @Superman N.
    So sehe ich das auch und habe es immer schon so gesehen.

  9. Ursula
    April 11, 2012 | 11:36

    Atomkraftwerke sind teuer, gefährlich und überflüssig.

    Und wenn viele Länder dumme Sachen machen, ist es noch lange kein Argument dafür , es auch zu machen.

  10. paradox
    April 11, 2012 | 12:34

    Kurzfristig nichts, aber man muss hier ein Stück weiterdenken. Deutschland ist das weltweit erste Industrieland, das anstrebt, seinen Energiebedarf vollständig regenerativ zu decken. Ob das gelingt, wissen wir nicht, aber wenn es gelingt, werden Arbeitsplätze hierzulande auf Jahrzehnte gesichert sein, und wir werden weltweit führend auf dem Gebiet der Energieversorgung dastehen. Irgendjemand muss ja mal damit anfangen, warum also nicht das Land, das sich immer viel auf seinen Erfindergeist und seine Tüftler einbildete. Wenn dieser eine Vorreiter erfolgreich ist, wenn die anderen nachziehen, aber immer nur dorthin nachlaufen, wo der erste schon war. Die heutigen Techniken der Energieerzeugung sind ja längst nicht ausgereift, aber das ist wie mit Autos, damit sie sich zu den heutigen Luxusmaschinen mit Tempomat und Bordcomputer entwickeln konnten, mussten sie einfach erst einmal gebaut werden. Und fahren. Und zwar auf dem jeweiligen Stand der Technik.

  11. Stefanie K
    April 11, 2012 | 13:29

    @paradox: ich sehe nicht, dass deutschland seinen energiebedarf aus regenerativen energien decken will. es sollen doch wohl vornehmlich andere fossile energieträger ( grossteil gas ) genutzt werden. ich hoffe nicht, dass das damit zusammenhängt, dass ein gewisser ehemaliger bundeskanzler auf hohem rosse bei einem russischen gaslieferanten sitzt ?!?!

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