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In was investiert ihr in die berufliche Zukunft ?

Frage von Chief Jones: In was investiert ihr in die berufliche Zukunft ?
In was investiert ihr eure berufliche Zukunft ? Studium und Dann rein in den Arbeitsmarkt. Selbstständige Tätigkeit mit einer Idee, die noch keiner vor euch hatte. “Internet machts möglich”.
Angstellten Verhältnis bei jemandem aus eurer Familie mit “Fahrkarte” zur späteren Übernahme.
Oder Schule – Ausbildung – Weiterbildung – Meistertitel und Dann Ausbilder.
Oder auch eine beliebte Variante “Goodbye Deutschland ” – Work and travel in Australien. Arbeit in Österreich, Schweiz, Frankreich, Dänemark, Norwegen, USA ect. aufgrund zB. höherer Löhne und anerkannten qualifizierten Kräften, mehr Möglichkeiten.

-> Studium / Fernstudium /Dual System..
z.B.
- Lehramt
- Medizin/ ..Physiotherapie,
- Soziologie
- %
- Bachelor, Master

- verschiedene Bildungsgänge
- Meistertitel
- Lehrgang zum Ausbilder
- Abzeichen, Spezialführerscheine

- Selbstständige Tätigkeit
- Angstellten Verhätnis
- Einstieg/ Übernahme in den Familienbetrieb
- Teilzeitjobs
- Auslandsjobs

mögliche Leitfragen :

Braucht Deutschland noch Lehrkräfte an Schulen, wobei man darauf hinarbeitet die Schulsysteme zusammen zu fassen und Lehrkräfte eingesparrt werden. Trotz Zeiten hoher Pensionierungsanzahl und Mangel an Nachfolgern in bestimmten Fächern.

Deutsches Handwerk und Einzelhandel. Brauchen wir Ausbilder und Meister ? Betriebe bilden aus, doch können kaum festangestelltes Personal halten. Daher Tendenz zu Teilzeitjobs/ 400 Jobs und Praktikanten. …Mangel an Fachpersonal.

Die “Do it yourself” Generation will Geld sparen und ist durch die heutige Technologie kaum noch auf Fachleute angewiesen. zB. Fotografie, Baugewerbe, ect.

Wie seht ihr das ?
mmh Es tut mir Leid, die frage klingt wirklich etwas schwer und macht nicht gerade Mut, da ich mehr auf negative Dinge eingegangen bin..
Aber es stimmt leider zum Teil..

Beste Antwort:

Answer by regnau
Puh. Schwierige Frage wie ich finde, denn man muss heutzutage im Prinzip, wenn man keinen vernünftigen Schulabschluss ala Abitur hat teilweise wirklich gucken wo man bleibt.

Bei mir siehts beispielsweise so aus, dass ich in dem Job, den ich haben will hier bei uns in Trier eigentlich schon sämtliche Stellen angeschrieben habe und bei keiner davon angekommen bin. Dann, durch meine medizinische Behandlung, die notwendig wurde, konnte ich über ein ganzes Jahr lang nicht einmal die Möglichkeit in Betracht ziehen, mich zu bewerben (wer nimmt schon ne Frau, deren Bewerbungsfoto mit einer Glatze ist? wohl keiner!)
und die Behörden machen einem diese Entscheidung auch nicht gerade leichter, wenn es darum geht, durchzusetzen, dass man eben nicht seinen Abschluss in einem Kindergarten macht.
(Ich mag Kindergärten nicht! und bin überzeugter Gegner mittlerweile von Kinderkrippen und Kindergärten!)
Also wozu lernt man eigentlich, wenn man mehr behindert wird, in dem, was man gerne möchte, als gefördert in dem was man möchte?

Jedenfalls wäre es mir ein echtes Anliegen mit Schwererziehbaren zu arbeiten, am liebsten im Erlebnispädagogischen Bereich, was mir jedoch durch meinen gesamten schulischen Werdegang und meine Abschlüsse die ich habe wohl eher verwehrt bleiben wird.

Mittlerweile bin ich in Bezug auf das bundesdeutsche Berufsbildungssystem wirklich absolut frustriert und leider auch dementsprechend sauer, sodass ich mittlerweile schon fast davon Abstand nehme, meine zweite Ausbildung tatsächlich beenden zu wollen, denn eines kommt für mich noch nicht einmal für ein einziges Jahr in BETRACHT: in einem blöden Kindergarten irgendwelchen dreijährigen mit Zwillingsscheren zu helfen, irgendwelche blödsinnigen Figuren aus Papier oder Pappe auszuschneiden, denn aus dem Alter, wo ich tatsächlich mal gerne gebastelt habe, bin ich mittlerweile absolut raus.

Was bleibt? Nun, viel Frust über verschenkte Jahre, die ich besser hätte nutzen können, noch mehr Frust über das besch… deutsche Bildungssystem, welches den Menschen im Prinzip noch weniger erlaubt, in ihren Jobs aufzusteigen. Wer einmal in unterster Rangordnung ist, bleibt in den meisten Fällen dort!
Und was ich noch besch… finde, ist, dass Frauen, wenn sie einmal aus dem Job raus sind, kaum noch eine reelle Chance haben, noch einmal in einem ordentlich bezahlten Job Fuss zu fassen und statt dessen in 400-€-Jobs gezwungen werden, was ich am allerwenigsten verstehen kann, wenn ich das mal so sagen darf. Sind Frauen eigentlich weniger wert als Männer?

Mag verbittert klingen, ist es auch teilweise, aber ich sehe eigentlich für mich bloss eines: Ich reiche am besten die Rente ein, denn mit Krebs und Diabetes ist man am Arbeitsmarkt ja sowieso kaum noch einen Cent Wert! Solche Geschichten sind leider Gang und Gäbe, diejenigen, die ungern die Rente einreichen wollen, weil sie das nämlich, so wie ich als eine Diskriminierung empfinden, werden förmlich dazu gezwungen, obwohl sie es nicht wollen!?
Was soll das?

Ich könnte zwar dadurch ein wesentliches mehr an Geld beziehen, als ich es tun würde, wenn ich beispielsweise mit 65 die Rente beantragen würde, aber: Was habe ich davon?
-Zu Hause rum hocken
-durch das rumhocken verblöden
-Anwandlungen von Depressionen, denn man wird ja nicht mehr gebraucht und was ist notwendiger für einen Menschen, als zu merken, dass man gebraucht wird?
-langweilige Haushaltsarbeit, die ich mich weigere zu erledigen (wer macht schon gerne einen Job, der ständig nur langweilige und absolut nervtötende Arbeiten von einem selbst verlangt? Also ich nicht!)

Boah, mich kotzt dieses System echt schon absolut lange an, aber leider habe ich bisher keinen passenden Weg gefunden wie ich es umgehen kann, denn auswandern ist nicht möglich, weil die medizinische Versorgung und die Informationen darüber wie diese gehandhabt wird, wenn man krank oder arbeitslos wird mich wirklich davor zurückschrecken lassen, diesen Schritt zu tun.

Wissen Sie es besser? Antworten Sie in den Kommentaren!

One Response to In was investiert ihr in die berufliche Zukunft ?
  1. SoAs08MefaSLF
    Februar 22, 2012 | 07:54

    Im Moment mache ich meinen Sozialassistenten und will zu den Abschlussprüfungen noch mein Fachabi machen und danach Sozialpädagogik oder Psychologie studieren gehen. Am besten auf eine Berufsakademie, allein schon weil man da sehr viel Praxis hat und nur 3 Jahre studiert.
    Das wäre eigentlich mein Traum.
    Aber sollte das nichts werden mache ich eine Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin.
    Früher wollte ich aber eigentlich Pferde- oder Landwirtin werden, aber gerade bei der Pferdewirtschaft ist es schwer eine Stelle zu bekommen. Die meisten haben mich auch als überqualifiziert angesehen.
    Aber so wie es jetzt ist bin ich zufrieden. Vielleicht mache ich ja auch ein Auslandsjahr, das würde ich total toll finden aber mal abwarten was die Zukunft bringt.

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